Die von uns favorisierten Sharp IR-Sensoren sind funktional, über ihren ästhetischen Wert jedoch lässt sich streiten. In dieser Hinsicht gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Die Optik der Sensoren in der äußeren Form prominent mit aufnehmen – quasi als charaktergebendes Element implementieren. Der Gegenentwurf dazu ist: Die Sensoren verschwinden lassen. Nicht physisch, aber vom äußeren Erscheinungsbild. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass wir den ohnehin präsenten »Magie-Faktor« weiter befeuern. Und das ist der Grund, weshalb wir uns auf die Suche nach Infrarot-durchlässigem Material gemacht haben.
Besonders vielversprechend schien hier das PLEXIGLAS® GS 9C20 GT. 0,0% Transmission bei vollkommener IR-Durchlässigkeit – ein wahrhaft interessantes Material. Nach einigen Tagen erreichte uns die bestellte Platte: Tatsächlich handelt es sich um eine vollkommen schwarze Plexiglasscheibe, die absolut kein Licht hindurch lässt. Der kurz darauf erfolgte, erste Infrarot-Test mit einer Fernseh-Fernbedienung vor der MacBook-eigenen iSight-Kamera ergab außerdem, dass IR-Licht problemlos hindurch strahlt.
Doch die Freude sollte nicht lange anhalten – denn sobald man die Platte vor die Sharp-Sensoren montierte, spielten die Rückgabewerte verrückt. Offenbar dringt nicht nur Infrarotlicht hindurch – es wird in Teilen vermutlich auch reflektiert und/oder gefiltert bzw. gebrochen. Die Suche beginnt von Neuem.
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