Nuclear Boy and his Poo
Von der Gelassenheit, mit der viele Japaner bisher mit der nuklearen Bedrohung nach der Erdbebenkatastrophe umgegangen sind, konnte man sich in Medienberichten bereits überzeugen. Nun sorgt ein Cartoon-Video auf YouTube für Aufsehen, und bei europäischen Betrachtern auf den ersten Blick für Kopfschütteln: Das AKW von Fukushima wird als kleiner Bub personifiziert, der Bauchweh hat und “es kaum mehr zurückhalten kann”. Dazu schrammelt im Hintergrund lustige Banjo-Musik dahin. Mehr als 1,4 Millionen Zuschauer haben den ins Englisch übersetzten Film über “Nuclear Boy” bereits weltweit auf Youtube gesehen. Geschaffen hat ihn der japanische Künstler Hachiya Kazuhiko. (kurier.at) … bleibt nur noch zu hoffen, das der kleine Quadratschädel schnell wieder gesund wird!
Wenn Sie es requesten, comitten wir uns zu der Challenge, Ihre unique Tonality zu respecten.
Vergewaltigung der deutschen Sprache? Eigentlich schon. Aber als Werbetext einer Zeitungsanzeige für ein Lektorats- und Übersetzungsservice schon wieder fast genial. Ich like es zumindest. Wieners+Wieners Special Thx 2 Nico
Kollektiv Turmstrasse
Eingehende, atmoshärische Klänge untermalt mit ausgewogenen Bässen – Made in Germany. Die Rebellion der Träumer – hat mir mein Weekend gerettet. Kollektiv Turmstrasse – Uneins
Dead Drops @Stuttgart
Die Dead Drops sind nach Stuttgart gekommen und ich habe nichts davon mitbekommen. Ein Skandal. Falls ihr es auch nicht mitbekommen habt: Die Dead Drops sind keine mittelmäßige Hardrockband wie man vermuten könnte, sondern USB-Sticks, die an öffentlich zugänglichen Stellen in enge Spalten betoniert/befestigt wurden. Tote Briefkästen. Ohne Besitzer. Für jeden zugänglich. “An anonymous, offline, peer to peer file-sharing network in public spaces”, laut offizieller Definition. Entwickelt hat das ganze natürlich mal wieder das Eyebeam Art + Technology Center, ein Künstlerkollektiv aus New York. Art meets MIT. Die künstlerische Antwort auf den Cloud-Wahnsinn der heutigen Zeit. Un-cloud your files! Auch in Stuttgart. Zum Beispiel hier: Wittwer, Königstraße Wenn man irgendwo was reinsteckt, sollte man immer aufpassen. Vorallem wenn es sich um enge Ritzen an öffentlich zugänglichen Plätzen handelt. Da kann man sich schnell mal infizieren, schließlich weis man ja nie, wer schon alles vor einem drinsteckte. Bis jetzt waren aber alle sauber. Es zählt ja auch hauptsächlich der Spaß an der Sache, am Unbekannten. Wenn ich Zeit hab, werde ich so ne öffentliche Spalte suchen. Und mal schauen was sie so drauf hat. Blog des Typs, der die Dead Drops in Stuttgart geplanted hat Eyebeam, Art + Technology Center